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Stadtecho-Hennef-Artikel

Artikel (von Friedhelm Pützstück) im Stadtecho Hennef vom 28. Oktober 2005 über die 1. Arbeitstagung vom Netzwerk-E in Köln, Schule Berliner Str.

 

"netzwerkE" will qualitätsvolle Förderung benachteiligter Kinder

Fortbildung und Austausch für Pädagogen an Schulen für "Er­ziehungshilfe"

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Die letzte Fortbildungs-Tagung von "netzwerkE" fand in Ma­rienthal statt.
An dieser Diskussion nahm auch Nina Holighaus (3. v.r.)
von der Richard-Schirrmann-Schule in Hennef-Bröl teil

 

 

(Autor: Friedhelm Pützstück) Mehrere Schulen für Erziehungshilfe im Regierungsbezirk Köln arbeiten seit vier Jahren erfolgreich zusammen im so genannten "netzwerkE". Wegbegleiter und Partner dieser 2001 ins Leben geru­fenen Initiative ist die "Carl Richard Montag Stiftung für Jugend und Gesellschaft" in Bonn. Bei den Treffen werden regelmäßig Er­fahrungen des Schulalltags ausgetauscht und gemeinsam Pädagogi­sche Konzepte für die Praxis entwickelt. Aus Hennef gehören dem Netzwerk an die St. Ansgar-Schule und das St. Ansgar-Berufskolleg in Happerschoß sowie die Richard-Schirrmann-Schule in Bröl.

Am vergangenen Wochenende fand die erste Arbeitstagung statt, an der Vertreter/-innen aller 29 "E-Schulen" teilnahmen. Über zwei Tage wurden in Diskussionsrunden die Herausforderungen des Schulalltags ausgetauscht und gemeinsam Leitgedanken für die "E-Schule" der Zukunft entwickelt. Die teilnehmenden Netzwerkschulen stellten in 24 Workshops unter dem Motto "Erfah­rungen nutzen" ihre Handlungsfelder vor und gaben damit erstmals Einblicke in ihre Schulpraxis. Für die Teilnehmer boten diese Themen-Beispiele ausreichend Raum für den Austausch untereinander und auch für die Auseinandersetzung mit konkreten Fragestellun­gen. Die Sonderschullehrerin Nina Holighaus nahm für die Ri­chard-Schirrmann-Schule an der Tagung teil.

Die Carl Richard Montag-Stiftung für Jugend und Gesellschaft" wurde 1997 gegründet. Der Gründer ist Bauherr und Generalplaner. Er leitete eine Vielzahl großer Bauvorhaben in der Bundesrepu­blik. Das T-Mobile-Campus mit seinen 5.000 Arbeitsplätzen in Bonn war sein umfangreichste Bauvorhaben in letzter Zeit. Seit 1968 engagiert sich Carl Richard Montag für humanes Leben und Bauen. Durch all seine Projekte zieht sich seitdem seine geistig-ethi­sche Grundhaltung. "Das Wissen um die Kraft des Einfachen bildet den Kern und die Zielsetzung aller meiner initiierten Projekte", so Montag. Der T-Mobile-Campus betrachtet er als aktuelles und konsequentes Sinnbild seines bisherigen Engagements.

"Sozialästhetische Bildung, Wissenschaft und Forschung, Kunst, Baukultur und Landschaftsgestaltung stellen wesentliche Bereiche unserer Gegenwartskultur dar, die für eine erfolgreiche Zukunft unseres Gemeinwesens entscheidend sind, sagt Carl Richard Montag, Begründer verschiedenster Stiftungen im Spannungsfeld zwischen Jugendförderung, Architektur und Kunst. Er möchte dabei das akti­ve Handeln in besonderem Maße auf positivem Sinne auf Ideen konzentrieren, die in der Lage sind, Gesellschaft in positivem Sinne zu verändern.

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Quelle:

Archiv: http://www.stadtecho-hennef.de/

Druckausgabe: Stadtecho Hennef | Woche 43 | Seite 8 | Dieser Presseartikel kann hier (als PDF-Datei) heruntergeladen werden


 


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