Kölner Rundschau zum Netzwerk-Cup
Netzwerk-Cup Schüler kickten um Wanderpokale
Erstmals Turnier mit 17 Schulen für Erziehungshilfen am Stadion
von Jörg Fleischer
Müngersdorf. Im Schatten des Rheinenergie-Stadions blühten die kleinen Fußballtalente so richtig auf. Absatzkick, Hackentrick und schöne Sololäufe sorgten für Begeisterungsstürme der Betreuer an der Seitenlinie. Und auch die Spieler selbst, Schüler von insgesamt zwölf Schulen für Erziehungshilfe aus dem gesamten Regierungsbezirk, hatten ihren Spaß, wenn der Ball lief.
Die Schulen sind in einem Netzwerk miteinander verbunden. Zum ersten Mal haben die in einem Netzwerk verbundenen Schulen so ein Turnier ausgerichtet. "Nach der Gründung des Netzwerks vor drei Jahren ist das unsere erste große Aktion, mit der wir an die Öffentlichkeit gehen", erzählt Jörg Sandhövel von der Erich Kästner Schule in Düren. Erfahrungen austauschen, gemeinsame Lehrerfortbildungen, das sind die Ziele des Verbundes, bei dem 19 Schulen für Erziehungshilfe aus dem Regierungsbezirk mitmachen.
Knapp neun Monate hatte Sandhövel zusammen mit einigen Kollegen an der Vorbereitung des Turniers gearbeitet. In zwei verschiedenen Altersgruppen spielten rund 130 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren um die Wanderpokale. Köln war mit den Schulen Auguststraße, Sülzgürtel und Berliner Straße vertreten.
Tatkräftige Unterstützung bekamen die Schulen vom Bundesverband der Assekuranz-Führungskräfte. Deren Vertreter Oliver Mathais brachte vor Turnierbeginn die Pokale vorbei. Und die Carl-Richard-Montag-Stiftung aus Bonn finanzierte die sechs Schiedsrichter, die die 41 Partien leiteten. Die hatten keine Probleme, "alles lief sehr fair ab", betonte Jörg Sandhövel. Es siegte die Martin-Luther-King-Schule aus Aachen in beiden Altersklassen.
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