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Standards an der Schule für Erziehungshilfe

Auf der Suche nach einheitliche Standards an der Schule für Erziehungshilfe wird schnell klar: Einheitliche Standards kann es und wird es auch nicht geben. Die Förderung unserer Schüler und Schülerinnen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung kann nicht durch einen einheitlichen Weg erfolgen, dafür sind die individuellen Ziele die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu unterschiedlich.

Gestaltete Lernumgebung

Definition

Die am Förderbedarf der Schüler orientierte und die durch das pädagogische oder therapeutische Personal geplante bzw. organisierte Einzel- oder Gruppensituation.

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Leitfragen

  • Welche Situationen müssen aufgrund der Förderbedürfnisse des Schülers/ der Schüler geschaffen werden und wie gestalte ich diese Situationen?
  • Welche Möglichkeiten bietet der Lernort dem Schüler/ der Gruppe?

Beispiele: Gestaltete Lernumgebung

Primarstufe und Sek I, Sek II

  • Klassenfahrten
  • Projektorientiertes Arbeiten
  • Wochenplan
  • Werkstattunterricht
  • Werken
  • Schülerbibliothek
  • [Arbeitsgemeinschaften]
  • Mädchen- und Jungengruppen
  • Pausen
  • Ausflüge
  • Fachunterricht
  • Berufvorbereitungspraktikum
  • Fördergruppen
  • Förderunterricht
  • Außerschulischer Lernort
  • Schülermitwirkung

Primär Primarstufe

  • "Schnupperpraktikum" (Hospitation an anderen Schulen)
  • Matschraum
  • Sandkasten
  • Klettergerüst

Primär Sekundarstufe

  • Schülerkiosk
  • Schülerfirma
  • Streitschlichterprogramm
  • Wahlpflicht
  • Teestube
  • Schülerband

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Beispiel AG

Definition:

  • Auflösung des Klassenverbands und Bildung von Interessensgruppen

Ziele:

  • Auflockerung des Schulalltags -> Schullust steigern
  • knüpfen neuer sozialer Kontakte -> Freundschaften entstehen
  • nachgehen interessensgeleiteter Lerninhalte -> Motivation
  • intensive Förderung bezüglich der Förderschwerpunkte -> An den Stärken wird angeknüpft, Defizite aufgearbeitet
  • entdecken neuer Fähigkeiten -> Selbstwertgefühl steigern

MODELL:

Astrid-
Lindgren-
Schule

Richard-
Schirrmann-
Schule

Martin-
Luther-
King Schule

Beteiligte


Alle Schüler/Lehrer
Pflichtteilnahme


Teil der Schüler (ab dem zweiten Schuljahr) / Lehrer
Freiwillige Teilnahme
Schüler der Klassen 5, 6, 7 und 8,
freiwillige aber verbindliche Teilnahme

ORGANISATION




Zeit























1) AG - Phase: 1X wöchentlich einen ganzen AG - Tag

2) AG - Woche: fünf Tage AG am Stück




















AGs fest im Stundenplan für ein Jahr integriert; Schülerbesetzung kann nach einem Schulhalbjahr geringfügig verändert werden.

Bestimmte AGs (z.B. Judo) werden konzeptionell für den Zeitraum von mindestens zwei Jahren gebildet. Andere AGs (z.B. Spiel, Fahrrad) werden nach einem halben Jahr neu gebildet.

AGs finden täglich ausschließlich in den Randstunden (5. und 6. Stunde) statt.


AGs erfolgen montags in der 5. und 6. Stunde.

Schülerbesetzung kann nach den Herbstferien, zum Halbjahr und nach den Osterferien gewechselt werden.

AG-Themen bleiben das ganze Schuljahr bestehen.

Schüler könne 3 x pro Jahr wechseln.









AG Themenfindung














Organisationsgruppe wird in Lehrerkonferenz gebildet.

Organisationsgruppe fragt Kollegium ab, welche Kollegen welche AGs anbieten.

Lehrer bieten AGs entsprechend eigener Kompetenzen/Interessen an.


Lehrer bieten AGs entsprechend eigener Kompetenzen/Interessen an.












Lehrer bieten AGs entsprechend ihrer eigenen Kompetenzen und Interessen an.










Gruppenbildung




























Wahlzettel mit den AG - Angeboten werden an die Schüler verteilt, Schüler geben Erst-, Zweit- und Drittwunsch an.

Zuordnung der Schüler in die AGs durch das Orgateam.

Absegnung der gebildeten AGs in der Lehrerkonferenz.

















Klassenlehrer fragen ihre Schüler nach deren Interessenslage bezüglich der AGs ab. Oder: Schüler werden von Klassenlehrern den Förderschwerpunkten entsprechend den AGs zugeordnet.

In der Schuljahresplanungs-konferenz hängen die AG - Leiter Listen auf, in denen alle Klassenlehrer ihre Schüler eintragen können.

AG - Leiter geben auf der Liste Raum, Zeit und maximale Teilnehmerzahl an.

Zusammensetzung der Gruppen basieren allerdings auf kollegialer Absprache.


Wahlzettel mit allen AG-Angeboten werden an die Schüler verteilt, die dann einen Erst- und Zweitwunsch angeben.

Zuordnung der Schüler zumindest an ihren Zweitwunsch.

Kollegen legen die Anzahl der teiln. Schüler fest.
















Durchführung















liegt in der Hand der AG - Leiter















liegt in der Hand der AG - Leiter

Präsentation von Arbeitsergebnissen bei Schulfesten (Tanz - AG, Chor...), im täglichen Schulleben (Zeitungs - AG gibt Schülerzeitung heraus, Fußball - AG fährt zu Freundschaftsspielen an anderen Schulen...),...


AGs werden von einem oder mehreren Kollegen durchgeführt.

Präsentation der Arbeitsergebnisse z.B. bei Schulfesten (Schüler-Band, Turniere) oder über Schülerzeitung






Nachbereitung










Abfrage der Schüler durch Evaluationsbogen, der von Orgateam erstellt wird.

AG - Phase oder AG - Woche wird Thema in "Reflektionskonferenz".



Welche Anregungen oder nützliche Informationen haben Sie für uns?

Ideen und Anregungen an info@netzwerk-e.de

 

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